Kinobesucher in b4p

Kinobesucher in Best for Planning (b4p)

Herbstauswertung 2018 mit herausragenden Ergebnissen in vielen Marktbereichen und bei aktuellen Typologien.

Die aktuell erschienene Markt-Media-Studie b4p bestätigt wieder in vielen Marktsegmenten das überdurchschnittliche Produkt- und Angebotsinteresse der Kinobesucher und das damit korrespondierende Kauf- und Konsumverhalten.

Aktuell spiegelt sich die herausragende Nutzerschaft von Filmtheatern auch vor allem in zwei neuen Typologien wieder, die neben vielen anderen neuen Merkmalen in die b4p integriert wurden: Big Five und die Mediennutzer-Typologie.

Zur Beschreibung umfassender Persönlichkeitsstrukturen wurde das typologische Modell „Big Five“ übernommen, über das Personen nach fünf Dimensionen differenziert werden können. Die Dimensionen beziehen sich im Einzelnen auf Extraversion, Verträglichkeit, Gewissenhaftigkeit, Neurotizismus und Offenheit.

Kinobesucher sind vor allem extrovertiert und offen. Also gesprächig, gesellig, neugierig und vielseitig. Dabei sind sie eher entspannt als diszipliniert (Faktor Gewissenhaftigkeit). Hinsichtlich Verträglichkeit und Neurotizismus entsprechen sie in etwa dem Bevölkerungsdurchschnitt. 

Die bisher schon vorhandene, jetzt aber neu berechnete und bezeichnete Mediennutzer-Typologie, fokussiert dominant auf digitaler vs. analoger Nutzung von Medien und Medieninhalten. Entsprechend wird nach digitaler vs. analoger Orientierung und nach Information vs. Unterhaltung auf den beiden Achsen unterschieden. Hier sind die Kinobesucher deutlich überdurchschnittlich im Typus des „Digitalen Networker und Zeitvertreiber“ zu finden.

Betrachtet man beide Typologien zusammen so lässt sich zusammenfassen, dass sich die Kinobesucher primär dadurch auszeichnen, dass sie zu den modernen, extrovertierten und vor allem digital orientierten Personen gehören. Das dies selbstverständlich mit der Alters- und Bildungsstruktur der Kinobesucher korreliert versteht sich von selbst. Dennoch gilt weiterhin „Kino ist das Medium für die jungen und die jung gebliebenen Personen“. Interessant ist erneut die Tatsache, dass gerade die Personen, die am ehesten zum digitalen Medienkonsum tendieren, nach wie vor zu den Kernbesuchern von Kino gehören.